Die Ausbildung erfolgreich beenden

Junge Migranten/innen brechen ihre Ausbildung häufiger ab als Deutsche. Auch scheitern sie häufiger an den Abschlussprüfungen. Das liegt teilweise an mangelnder Sprachkompetenz, vor allem im Schriftlichen.

Im Rahmen von BQN Berlin berieten und begleiteten Lerncoaches zunächst Auszubildende in Gesundheitsberufen mit einem hohen Frauenanteil. Nachdem mit Hilfe einer Sprachstandfeststellung die Sprachprobleme unter den Auszubildenden ermittelt wurden, analysierten Lerncoach und Azubi gemeinsam die Ausbildungssituation und suchten bei Konflikten nach Lösungen.

Zu diesem Thema hat BQN Berlin auch eine Expertise veröffentlicht. Ziel der Studie war es, die Problemlage in Berlin hinsichtlich der Gefährdung von Ausbildungserfolg bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu analysieren, die bestehenden Förderangebote zu untersuchen und Empfehlungen für weitere BQN Aktivitäten zu geben.

Im Mai 2007 veranstaltete BQN Berlin darüber hinaus einen Workshop, an dem Vertreter/innen der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Lehrer/innen, Bildungsträger und Projektleiter teilnahmen. Diese haben sich im Ergebnis der Tagung zu einem Steuerungsgremium zusammengeschlossen, um die entwickelten Strategien gemeinsam in die Regelförderung zu übertragen.
PDF Studie "Sicherung von Ausbildungserfolg bei Auszubildenden mit Migrationshintergrund"
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PDF Dokumentation des Workshops "Integrationsfördernde Ansätze in der Dualen Ausbildung"
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