BQN-Berlin

Generationswechsel im Öffentlichen Dienst als Chance für mehr Vielfalt

Neueingestellte Auszubildende mit Migrationshintergrund beim Land Berlin

Im Auftrag der Berliner Integrationsbeauftragten erhebt BQN Berlin jährlich den Anteil der neueingestellten Auszubildenden mit Migrationshintergrund im Öffentlichen Dienst. Katarina Niewiedzial stellte heute die
Zahlen für 2018 vor. Die aktuellen Ergebnisse zeigen: Der Nachwuchs bringt zunehmend mehr Vielfalt in die Berliner Behörden und Betriebe mit Landesbeteiligung 28,1 Prozent aller 2018 neueingestellten Auszubildenden haben einen Migrationshintergrund. Die aktive Förderung der Berliner Integrationspolitik trägt Früchte. Mit der Initiative Berlin braucht Dich! wird die Ausbildung beim Land seit Jahren erfolgreich geöffnet für Jugendliche der Zielgruppe.

Gleichzeitig verdeutlichen die Zahlen auch, dass noch Luft nach oben ist. Die Verwaltung sollte junge Menschen mit Migrations- bzw. Einwanderungsgeschichte noch aktiver ansprechen. Ziel ist es,  dass diese in den Personalentwicklungsplänen und Marketingkampagnen des Berliner Senats viel stärker in den Fokus genommen werden. „Wir brauchen eine Verwaltung, deren Personal das Spiegelbild der Gesellschaft ist. Das stärkt das Vertrauen in den Staat und bewirkt, dass sich alle Menschen mit ihm identifizieren können“, sagte Katarina Niewiedzial. Dafür ist der Generationswechsel im Öffentlichen Dienst eine Chance, die wir nutzen wollen“, so die Integrationsbeauftragte weiter. In den nächsten drei Jahren werden in Berlin von rund 118.400 Verwaltungsmitarbeitenden 20.000 in den Ruhestand gehen. Hier soll eine auf Diversität ausgerichtete Nachwuchskräftegewinnung systematisch Vielfalt fördern und zum Motor für die Modernisierung der öffentlichen Arbeitgeber werden. Weitere Informationen finden Sie in der aktuellen Pressemitteilung.

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